Hallo,

Ich bin Felix Kranert, Enthusiast für Innovation und Digitalisierung.

Wenn ich gefragt werde, was ich kann und was ich beruflich mache, fällt es mir häufig schwer, mich selbst in eine Schublade einzuordnen, die für Außenstehende verständlich und nachvollziehbar ist.

Charakteristisch für mein bisheriges Leben ist der Spagat zwischen zwei Welten: Mein Job bei einem Weltkonzern auf der einen Seite und meine Affären, wie ich sie gerne nenne, auf der anderen Seite. Sie sind aufregend, machen Spaß, erlauben es mir neue Dinge auszuprobieren und dabei neue Fähigkeiten zu erlernen und mich weiter zu entwickeln.

Der Start ins Berufsleben

Bereits im jungen Alter von sechzehn Jahren zeigt sich: Es fällt mir schwer, mich auf ein einziges Thema festzulegen und so begann ich eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker, einer Mischung aus Elektro- und Informationstechnologie.

Nach dem Abschluss der Ausbildung  habe ich ein weiteres Themengebiet für mich entdeckt: Die Automatisierungstechnik. Zuerst als Mitarbeiter im technischen Support, über verschiedene Stationen im In-House Consulting verantworte ich heute das Marketing für „SIMATIC HMI“ das Human Machine Interface Portfolio bei Siemens.

Vortrag Innovation im Maschinenbau von Felix Kranert
Render zum Thema Innovationskultur Felix Kranert
Keynote Speaker Innovation Felix Kranert

Spielplätze und Affären

Trotz der vielen Möglichkeiten in dieser Position und der damit verbundenen Verantwortung hat sich Stück für Stück herausgestellt, dass mir ein „Spielplatz“ fehlt, der mir die Möglichkeiten gibt, mich selbst auszuprobieren, jenseits der Organisation und den Prozessen der global agierenden Firma. Und so begann ich vor einigen Jahren mit meiner ersten Affäre und gründe eine Agentur in Nürnberg. Anschließend wurde ich als Co-Founder Teil von einem StartUp und schließlich der Host des „Innovation Alchemist“ Podcasts.

Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob es ein Fehler war, kein Studium zu absolvieren. Schließlich arbeite ich in einem Umfeld, in dem es die absolute Ausnahme ist, nicht studiert zu haben. Von verwirrten Blicken bei Tagungen sowie irritierten Rückfragen beim Small Talk kann ich nur zu gut berichten.

Heute bin ich davon überzeugt, dass mir kein Studium der Welt so viel hätte beibringen können, wie der eigene Wille, neue Themengebiete zu entdecken, diese bis ins Detail kennen zu lernen und das neue Wissen direkt in der Praxis umzusetzen zu können.